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ÖDP Augsburg: Aktuelle Situation des Holbein-Gymnasiums höchst unzureichend

Das Holbein-Gymnasium Augsburg nutzt seit Jahrzehnten auch Räumlichkeiten in der angrenzenden Ulrichs-Schule. In Anbetracht der Raumnot an beiden Schulen hat in jüngster Vergangenheit Bildungsreferentin Martin Wild geäußert, dann müsse das Holbein-Gymnasium seine Schülerzahl massiv reduzieren, es dürfe in Zukunft nur noch dreizügig geführt werden und auch die dort seit Jahrzehnten angesiedelten Übergangsklassen mit Schülern und Schülerinnen, die für den Übertritt von der Realschule ins Gymnasium geeignet sind, müssten begrenzt, wenn nicht gar eingestellt werden.

Foto: ÖDP Augsburg

Die ÖDP Augsburg weist solche Äußerungen als vollkommen unüberlegt und insgesamt inakzeptabel zurück. Am Holbein-Gymnasium werden seit Jahrzehnten Jahr für Jahr circa 1200 Schüler und Schülerinnen, oft mit Migrationshintergrund oder auch aus eher bildungsferneren Schichten, mit großem Erfolg gymnasial beschult. Die dort angesiedelten Übergangsklassen sind eine der ganz wenigen Klassen in Bayern, an denen gute Realschüler die Chance erhalten, zum Abitur geführt zu werden. Diese Erfolgsgeschichte darf in keiner Weise durch solche Überlegungen, wie sie Bildungsreferentin Martina Wild andenkt, gefährdet werden. Hinzu kommt, dass diese Überlegungen insofern vollkommen unausgereift sind, als der Raumbedarf für fürs Gymnasium geeigneter Schüler und Schülerinnen durch entsprechende Vorschläge in keiner Weise reduziert wird und auch in keiner Weise bedacht ist, was mit den dann an dieser Schule nicht mehr benötigten Lehrern und Lehrerinnen passieren soll.
Die ÖDP Augsburg erwartet vom Bildungsreferat der Stadt Augsburg, dass es die wertvolle Erziehungs- und Bildungsarbeit am Holbein-Gymnasium im bisherigen Umfang uneingeschränkt anerkennt und ohne weiteren Verzug der Schulfamilie ernsthaft erklärt, wie sie den Raum- und Sanierungsbedarf beheben will.

 

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