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ÖDP Augsburg prangert Vorgehensweise der Stadtwerke an

Vorgehensweise der Stadtwerke Augsburg im Öffentlichen Nahverkehr

-Keine Rückkehr zu 5-Minuten-Takt

-Ergänzende Angebote zum Nahverkehr in Augsburg

Die ÖDP in Augsburg kritisiert die Augsburger Stadtwerke, nach den Sommerferien statt des 5-Minuten-Takt bei der Straßenbahn wieder den 7,5 Minutentakt zu fahren. Christian Pettinger, Stadtrat für die ÖDP in Augsburg fordert die Stadtwerke auf, wieder zum Fahrplan vor Corona zurückzukehren und damit wieder den 5-Minuten-Takt anzubieten. Dieser war bei seiner Einführung 1990 eine Ansage im öffentlichen Nahverkehr deutschlandweit und hat zu einer großen Flexibilität bei den Fahrgästen geführt, so Michael Leimböck, Mobilitäts- und Verkehrspolitischer Sprecher der ÖDP in Augsburg. Die anhaltende Ausdünnung des Angebotes bei der Stadtwerke führen teilweise zu längeren Wartezeiten bei Anschlussverbindungen und damit zu unattraktiven, langen Fahrzeiten. Das wird weiterhin dafür sorgen, dass die Menschen dem Öffentlichen Nahverkehr den Rücken kehren und ihr Auto oder andere Möglichkeiten vorziehen, so Pettinger. Die Taktausdünnung gefährdet die Attraktivität und die Zukunft des Nahverkehrs massiv. Die Infektionsgefahr mit Corona ist laut den Stadtwerken in den Fahrzeugen als eher gering einzuschätzen. In den Betriebshöfen der SWA kann man beim fahrenden Personal die geltenden Hygienevorschriften einhalten. In den Fahrzeugen kann man nur den Abstand einhalten, wenn ein besserer Takt angeboten wird und die Menschen sich besser verteilen können. Von einem "Zusammenbrechen des Nahverkehrs" aufgrund der Infektionsgefahr in den Betriebshöfen dürften wir noch weit weg sein, so Leimböck.

Die ÖDP begrüßt den Ausbau der Fahrradstationen in Augsburg und damit die Schaffung von einem ergänzenden Angebot zum Nahverkehr. Mit etwas Sorge betrachten wir die Entwicklung des Swaxi. Dieses Angebot darf nicht eventuell dazu führen, am Abend schwach ausgelastete Buslinien zu ersetzten. Die Busnetzoptimierung 2016 hat dafür gesorgt, dass die meisten Buslinien der Stadtwerke am Abend auf einen 30 Minuten-Takt ausgedünnt wurden. Das ist keine gute Entwicklung, so Pettinger. Bus und Straßenbahn müssen unkompliziert von allen zu benützen sein. Auch sind sie für die Einhaltung der Klimaziele sehr wichtig.

Stadtrat Pettinger fordert Frau Oberbürgermeisterin Weber sowie die verantwortlichen Politiker und Politikerinnen auf, dem Rechnung zu tragen und zum Ferienende die Stadtwerke anzuweisen, den 5-Minuten-Takt bei der Straßenbahn wieder aufzunehmen.

 


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